Jahresbegleiter 2023 für Nachhaltigkeit und Zusammenleben

„Unsere Heimat - Zusammenleben“, so ist der aktuelle Jahresbegleiter aus dem Speyerer Pilger-Verlag betitelt. Auf mehr als 160 Seiten geht es dieses Mal um das Schwerpunktthema „Zusammenleben“. „Unsere Heimat“ ist damit auch Begleitbuch zur Nachhaltigkeitsaktion „Trendsetter Weltretter“ der beiden großen Kirchen zwischen Rhein und Saar und des Landes Rheinland-Pfalz. Das Buch bietet Informationen, Tipps und Termine für 15 Monate (bis Dezember 2023) rund um ein nachhaltigeres, hoffnungsfrohes Miteinander.

Vorgestellt werden viele Initiativen aus den Bereichen Wohnen und Bauen, Inklusion, Ressourcensparen, Umweltschutz und Energie, die ganz vorbildhaft für ein besseres Leben in dieser Region stehen. Was heißt überhaupt „Gutes Leben“, wie geht Klimaschutz zu Hause und wo kann man sich beispielsweise engagieren, um Müll zu vermeiden? Das sind einige der vielfältigen Themen, die „Unsere Heimat“ unter regionalen Gesichtspunkten aufgreift. Dazu gibt es Beiträge in Pfälzer Mundart, regionale Rezepte, Ausflugstipps für alle Generationen einer Familie, Denkanstöße und vieles mehr. Das Kalenderbuch will neugierig machen, wie man sich mit Freude in und für „unsere Heimat“ selbst engagieren kann.

Jahresbegleiter "Unsere Heimat. Natürlich vielfältig", 9,80 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-946777-24-3) oder beim Pilgerverlag Speyer, Telefon (06232) 31830, info@pilgerverlag.de (Abonnentinnen und Abonnenten der Kirchenzeitung oder des Magazins „der pilger“ erhalten das Kalenderbuch zum vergünstigten Preis von 6,80 Euro).

Hier bestellen...

Auf dieser Internetseite bieten wir hilfreiche Tipps und weiterführende Informationen und Links, um zu Hause - auf dem Balkon, im Haus und im Garten - mit Freude Artenvielfalt zu fördern und den Naturschutz zu pflegen. Es sind Tipps aus dem Jahresbegleiter "Unsere Heimat" für das Jahr 2022 (vergriffen).

Bau von Nistkästen: Hilfreiche Tipps für Heimwerker

Blaumeisen lieben Kästen für Höhlenbrüter. Bildquelle: Anton Faustmann/AdobeStock.com

Die kalten und dunklen Tage sind eine gute Gelegenheit, in die Heimwerkstatt zu gehen, und nützliche Bastelarbeiten zu erledigen. Hobbygärtnerinnen und Naturfreunde, Vogelliebhaber und Artenschützerinnen können sich jetzt zum Beispiel im "Wohnhausbau" betätigen. Warum nicht einmal einen Nistkasten für gefiederte Nachbarn bauen? Eine sinnvolle, nachhaltige Verwendung von Brettern, Latten und Verpackungsresten, die noch ungenutzt herumliegen. Ob Altholz oder neu gekauftes Baumaterial - wichtig ist, dass es unbehandeltes, naturbelassenes Holz ist. Schließlich sollen die Piepmätze auch gesund und sicher aufwachsen.

Auf diesen Seiten gibt es zahlreiche Bauanleitungen für Höhlenbrüter, Halbhöhlenbrüter und sogar große Raubvögel sowie Tipps zum Aufhängen der Nistgelegenheiten. Das Neuaufhängen der Kästen erfolgt meist zu Beginn des Winters. Übrigens: Ein solcher Nistkasten ist auch ein schönes Geschenk oder Mitbringsel. Wer freut sich nicht, wenn im Frühsommer dann eine junge Vogelschar fröhlich aus dem Nistkasten zwitschert?

 

 

Blumenzwiebeln: Bei Bestellung an Bienen und Wild-Insekten denken

Im Frühherbst beginnt die Saison für die Bestellung und Pflanzung von Frühjahrsblühern - Krokus, Narzissen, Tulpen und anderes werden noch bis November gesteckt. Dann blühen sie zu Beginn des neuen Jahres bis in den späten Frühling hinein. Ideal sind einfache, leicht auswilderne Arten. Meist sind sie langlebig und verbreiten sich immer weiter im Gartenbereich.

Auch bei diesen ersten Blumenboten im Gartenjahr kann an Bienen & Co. gedacht werden. Die Frühjahrsblüher erfreuen uns durch ihre Farben. Und sie können Tiere durch Futter - Pollen und Nektar - erfreuen. Hier gibt es eine Liste mit bienen- und insektenfreundlichen Frühjahrsblühern.

Ein Tipp für Kleinstgärten- und Balkonbesitzer: Im Herbst können die Zwiebeln auch in Schalen und Töpfe mit guter Erde gesteckt werden, so blüht es im Frühling auch auf kleinster Fläche farbenfroh.

Schwalben wieder ein zu Hause geben

Anregungen für ein schwalbenfreundliches Haus gibt es beim NABU unter diesem Link. Die Umweltorganisation lädt auch dazu ein, sich um eine entsprechende Auszeichnung zu bewerben. Wer sie erhält, bekommt als SchwalbenfreundIn eine entsprechende Plakette.

Schwalben waren ganz selbstverständliche Lebensbegleiter für die Menschen auf Bauernhöfen und in Dörfern. Inzwischen werden sie immer seltener. Wer diesen Vögeln helfen will, sich in unserer Heimat wieder wohler zu fühlen, findet beim NABU viele Tipps dazu.

Bienenfreundlicher Garten

Wie man seinen Garten bienenfreundlicher gestalten kann, erzählen der BUND und der NABU auf ihren Internet-Seiten. Es geht dabei nicht nur um die bekannten Honigbienen, sondern vor allem auch darum, den Wildbienen, zu deren riesiger Artenfülle auch die Hummeln zu rechnen sind, ein Zuhause zu bieten. Neben einem "Wildbienenhotel" heißt es aber auch, Futterquellen zu schaffen. Bienenfreundliche Pflanzen dafür finden sich in einer Aufstellung auf dieser Seite von "Summende Gärten".

Mehr Raum für einheimische Pflanzen

Wenn im Herbst wieder die Pflanzzeit beginnt, gilt es im Sinne des Naturschutzes auch an die heimische Pflanzenwelt zu denken. Statt exotischer Pflanzen darf es gerne auch eine Hecke aus heimischen Wildsträuchern sein. Sie bietet Nistraum und Nahrung für Vögel und Insekten. Eine Liste heimischer Gehölze findet sich hier beim LBV. Tipps zu einheimischen Pflanzen, dazu auch die Stauden, die besonders Schmetterlingen und Insekten Lebensraum schenken, findet sich beim NABU Rheinland-Pfalz-Süd.