Ein Jahresbegleiter für Artenvielfalt und Naturschutz

„Unsere Heimat - natürlich vielfältig“, so ist die neue Publikation aus dem Speyerer Pilger-Verlag betitelt. Darin geht es um Artenvielfalt und Naturschutz von den Rheinauen über den Pfälzerwald bis in den Bliesgau. Weitere Themen sind Nachhaltigkeit und Ökologie in Weinbergen, der Landwirtschaft und im Garten. Denn der Jahresbegleiter für das Jahr 2022 enthält Tipps für den eigenen Garten, mit denen es Spaß macht, seltene Tiere und Pflanzen zu schützen. Außerdem gibt es Hinweise zu Ausflugszielen in der Natur und zu Auszeiten im Grünen, die helfen, Pfalz und Saarpfalz neu zu entdecken. Wem der Erhalt der Schöpfung ein Herzensanliegen ist, findet in diesem nachhaltigen „Heimatjahrbuch“ einen wichtigen Begleiter, der anregt, aktiv zu sein und so selbst zu einem Trendsetter und Artenschützer zu werden. Mit Kalendarium von September 2021 bis Dezember 2022 und zusätzlichen Tipps zur ökumenischen Nachhaltigkeits-Initiative „Trendsetter Weltretter“. Deren Jahresthema und Anliegen greift die neue Publikation auf.

Jahresbegleiter "Unsere Heimat. Natürlich vielfältig", 9,80 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-946777-19-9) oder beim Pilgerverlag Speyer, Telefon (06232) 31830, info@pilgerverlag.de (Abonnentinnen und Abonnenten der Kirchenzeitung oder des Magazins „der pilger“ erhalten das Kalenderbuch zum vergünstigten Preis von 5,80 Euro).

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Viele weitere Tipps zum Artenschutz

Auf dieser Internetseite bieten wir hilfreiche Tipps und weiterführende Informationen und Links, um zu Hause - auf dem Balkon, im Haus und im Garten - mit Freude Artenvielfalt zu fördern und den Naturschutz zu pflegen.

September 2021: Dabeisein beim Thema Artenvielfalt, mitmachen beim Naturschutz!

Die ökumenische Mitmachaktion „Trendsetter Weltretter“ wirbt im Herbst vier Wochen lang bei den Menschen in der Pfalz und Saarpfalz für einen nachhaltigen Lebensstil. Schwerpunkt der zum vierten Mal veranstalteten Aktion vom 4. September bis zum Erntedankfest am 3. Oktober ist das Thema Natur und Artenvielfalt. Mehr Infos dazu gibt es hier im Internet.

Neben den Veranstaltungen der Mitmachaktion gibt es auch zahlreiche weitere Infos. Außerdem kann man einen Newsletter abonnieren, um in der Schöpfungszeit (=im Monat September) einen täglichen Tagesimpuls zu erhalten rund um das Thema Artenvielfalt.

Blumenzwiebeln: Bei Bestellung an Bienen und Wild-Insekten denken

Im Frühherbst beginnt die Saison für die Bestellung und Pflanzung von Frühjahrsblühern - Krokus, Narzissen, Tulpen und anderes werden noch bis November gesteckt. Dann blühen sie zu Beginn des neuen Jahres bis in den späten Frühling hinein. Ideal sind einfache, leicht auswilderne Arten. Meist sind sie langlebig und verbreiten sich immer weiter im Gartenbereich.

Auch bei diesen ersten Blumenboten im Gartenjahr kann an Bienen & Co. gedacht werden. Die Frühjahrsblüher erfreuen uns durch ihre Farben. Und sie können Tiere durch Futter - Pollen und Nektar - erfreuen. Hier gibt es eine Liste mit bienen- und insektenfreundlichen Frühjahrsblühern.

Ein Tipp für Kleinstgärten- und Balkonbesitzer: Im Herbst können die Zwiebeln auch in Schalen und Töpfe mit guter Erde gesteckt werden, so blüht es im Frühling auch auf kleinster Fläche farbenfroh.

Schwalben wieder ein zu Hause geben

Anregungen für ein schwalbenfreundliches Haus gibt es beim NABU unter diesem Link. Die Umweltorganisation lädt auch dazu ein, sich um eine entsprechende Auszeichnung zu bewerben. Wer sie erhält, bekommt als SchwalbenfreundIn eine entsprechende Plakette.

Schwalben waren ganz selbstverständliche Lebensbegleiter für die Menschen auf Bauernhöfen und in Dörfern. Inzwischen werden sie immer seltener. Wer diesen Vögeln helfen will, sich in unserer Heimat wieder wohler zu fühlen, findet beim NABU viele Tipps dazu.

Bienenfreundlicher Garten

Wie man seinen Garten bienenfreundlicher gestalten kann, erzählen der BUND und der NABU auf ihren Internet-Seiten. Es geht dabei nicht nur um die bekannten Honigbienen, sondern vor allem auch darum, den Wildbienen, zu deren riesiger Artenfülle auch die Hummeln zu rechnen sind, ein Zuhause zu bieten. Neben einem "Wildbienenhotel" heißt es aber auch, Futterquellen zu schaffen. Bienenfreundliche Pflanzen dafür finden sich in einer Aufstellung auf dieser Seite von "Summende Gärten".

Mehr Raum für einheimische Pflanzen

Wenn im Herbst wieder die Pflanzzeit beginnt, gilt es im Sinne des Naturschutzes auch an die heimische Pflanzenwelt zu denken. Statt exotischer Pflanzen darf es gerne auch eine Hecke aus heimischen Wildsträuchern sein. Sie bietet Nistraum und Nahrung für Vögel und Insekten. Eine Liste heimischer Gehölze findet sich hier beim LBV. Tipps zu einheimischen Pflanzen, dazu auch die Stauden, die besonders Schmetterlingen und Insekten Lebensraum schenken, findet sich beim NABU Rheinland-Pfalz-Süd.