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Pilgern

Was ist am Pilgern so faszinierend?

Gedanken zum Pilgern, Biblische Texte, Gebete und Segensworte

Immer beliebter: Das Pilgern, ob allein oder in der Gruppe. Foto: actionpress

Das Gehen auf Jahrhunderte alten Wegen, die zu religiösen Zielen führen – was ist am Pilgern eigentlich so faszinierend, dass sich Jahr für Jahr Tausende Menschen auf den Weg machen, ihre Komfortzone verlassen, sich Blasen laufen, freiwillig in primitivsten Unterkünften schlafen, auf Bequemlichkeit und Luxus verzichten, statt ihren Jahresurlaub einfach im Liegestuhl am Meer zu verbringen?

„Wenn nichts mehr geht, geh’ los!“, lautet ein alter Ratschlag. Wenn das Alte nicht mehr trägt, wenn die eigenen Lebenspfade ausgetreten sind, dann kann es ratsam sein, sich wie Adam und Eva auf der Suche nach Erkenntnis aus dem Paradies werfen zu lassen oder sich, wie einst das jüdische Volk, von den „Fleischtöpfen Ägyptens“, deren Preis Unterdrückung und Sklaverei waren, loszureißen. Äußerlich auf dem Weg zu sein, bewirkt, sich auch innerlich auf den Weg zu machen, ungut gewordene Lebensmuster zu verlassen und sich neuen Erfahrungen zu öffnen.
Dazu Andreas Ebert, Pfarrer und Leiter des Spirituellen Zentrums St. Martin in München, das auch als Pilgerherberge dient: „Ich selbst habe auf langen Wegstrecken des Jakobsweges erfahren, wie allmählich der Kopf leer und frei wird, wie verdrängte Gefühle aus der Tiefe emporsteigen und sich klären und wie die Wirklichkeit immer transparenter für das Wesentliche wird, für Gott.“

Muss es denn eigentlich unbedingt der Jakobsweg nach Santiago de Compostela sein? Kann man nicht auf jedem Weg Pilgererfahrungen machen? Dazu Andreas Ebert: „Natürlich! Persönlich habe ich allerdings erfahren, dass der Jakobsweg sein eigenes Geheimnis hat. Seit über 1000 Jahren haben Millionen von Menschen diesen Weg beschritten mit ihren Sorgen und Leiden und mit ihrer Gottessehnsucht. Ich habe es als glaubensstärkend empfunden, mich einzureihen in die riesige Schar der Suchenden – so wie es mir guttut, jeden Sonntag in das uralte Glaubensbekenntnis einzustimmen. das schon so viele vor mir gesprochen haben. So können wir das Pilgern als etwas erleben. was in sich heilsam und heilend ist.“ (...) (Heide Warkentin)

Aus dem Büchlein
„Pilgergebete – Gebete und Segenstexte zum Pilgern“
von Heike Warkentin (Hrg.)
Claudius-Verlag München
128 Seiten (9 x 14,5 cm)
ISBN 978-3-532-62451-7
9,90 Euro

Februar 2017

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