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Pilgern

Immer mehr Reisende sind Sinnsucher

In München fand Mitte Januar der 14. Infotag des Bayerischen Pilgerbüros statt

Die neuen 2016er Prospekte des Bayerischen Pilgerbüros. Montage: rd

„Wir sind spirituell geprägt und konnten uns als christlicher Reiseveranstalter etablieren. Reisen mit Sinnsuche sind in der heutigen Zeit mehr denn je gefragt.“ Weihbischof Wolfgang Bischof, Präsident des Bayerischen Pilgerbüros, sieht optimistisch in die Zukunft. Im vergangenen Jahr feierte das Pilgerbüro sein 90jähriges Jubiläum. Im Programm war ein einwöchiger Segeltörn mit dem Star Clipper, der vor allem neue und jüngere Zielgruppen ansprechen sollte. Die Rechnung ging auf: Über 50 Prozent der Teilnehmer waren Neukunden und im Durchschnitt zehn Jahre jünger als sonst bei bp-Reisen. Diese Zielgruppe war  offensichtlich auch zahlreich auf dem diesjährigen Infotag des Reiseveranstalters vertreten.

Gehörte ein Großteil der Besucher im vergangenen Jahr noch der Zielgruppe 65 plus an, so waren in diesem Jahr zahlreiche Interessenten aus der Altersgruppe um die 50 unter den rund 500 Teilnehmern des Infotags. Der Gemeindesaal der Münchner Pfarrei St. Bonifaz war bis auf den letzten Platz besetzt, als Weihbischof Wolfgang Bischof nach einem Gottesdienst den Infotag eröffnete. „Wir haben eine hohe Kundenzufriedenheit, viele Menschen nehmen immer wieder Angebote aus unserem Portfolio wahr“, betonte er, „so ist dieser Infotag auch eine Art Familientreffen“.

Auch Wolfgang Zettler, der Direktor des Bayerischen Pilgerbüros, hob hervor, dass die Reiseteilnehmer besonders die harmonische Reisegemeinschaft loben: „Viele Gruppen treffen sich nach den Reisen wieder und laden auch die Reiseleiter dazu ein.“

Erstmalig bietet das Bayerische Pilgerbüro in diesem Jahr drei Kataloge an – für Pilgerreisen, Wanderreisen und Studienreisen. „So können wir Streuverluste vermeiden, die Kunden gezielter ansprechen und konkreter auf deren Wünsche eingehen“, begründet Wolfgang Zettler diese neue Maßnahme.

Die Schwerpunkte liegen im Heiligen Jahr 2016 unter anderem auf Fahrten nach Rom. 60 Reisen organisiert das Pilgerbüro in die Stadt am Tiber, darunter eine Sieben-Kirchen-Wallfahrt. Vermehrte Angebote gibt es auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, beispielsweise ins Heilige Land.

Neu im Programm sind auch eine Sternwallfahrt nach Fatima, Reisen nach Frankreich und Ungarn auf den Spuren des heiligen Martin, zu dessen 1700 Geburtstag. Zudem eine Marienwallfahrt der besonderen Art nach Holland, eine Pilgerreise für Leib und Seele nach Westböhmen, eine adventliche Visite in Neapel und viele weitere interessante Angebote.

„Der Markt wird nicht einfacher“, sagt Weihbischof Bischof im Gespräch, „aber unsere Reiseleiter sind hochqualifiziert und die Reisen von A bis Z durchgerechnet. Für die Reisenden entstehen so keine zusätzlichen Kosten“. Und Wolfgang Zettler betont: „Wir wollen Qualitätsführer im spirituellen Reisemarkt bleiben, nicht Preisführer.“

Zum Qualitätsverständnis des bp gehört auch, dass der Reiseveranstalter im vergangenen Jahr die Zertifizierung für Nachhaltigkeit erworben hat. Außerdem steht die Sicherheit der Reisenden im Vordergrund, gerade bei Angeboten im Heiligen Land. „Die derzeitige politische Situation beeinflusst das Reiseverhalten. Die Reiselust wird bleiben, aber die Ziele werden sich ändern“, so Wolfgang Zettler.

Weihbischof Wolfgang Bischof sieht in den Angeboten des Pilgerbüros auch pastorale Chancen: „Wir können unsere Gäste während der Reisen mit dem Evangelium in Berührung bringen, zum Beispiel durch entsprechende Reiseleiter. Während der Reisen entstehen sozusagen Gemeinden auf Zeit, die auch über die Dauer des Aufenthalts hinaus weiterwirken können.“

Wichtig ist den Verantwortlichen im bp in diesem Zusammenhang auch, Jugendliche anzusprechen. Die Ministrantenwallfahrt im Jahr 2014 oder Familienwallfahrten – beispielsweise nach Israel – bringen den Veranstalter gezielt in Kontakt mit der jugendlichen Zielgruppe. So sieht man beim Bayerischen Pilgerbüro optimistisch in die Zukunft: „Wir sind in einer Nische aktiv, die Zukunft hat. Die Menschen sind auf der Suche nach  Entschleunigung, Ruhe, Stille, Selbstfindung. Für diese Zielgruppen sind unsere Angebote doch wie maßgeschneidert“, betont der Direktor Wolfgang Zettler. (Dr. Petra Altmann)

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