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Bewusstes Leben

Kailash – Schneejuwel im Himalaja

© storymacher

Unter den heiligen Bergen der Welt gilt der Kailash als der heiligste, als der Berg der Berge – vor allem für die Tibeter. Sie nehmen bei ihren Wallfahrten zum Kailash ungeheure Strapazen auf sich.

Ein alter Mythos aus urferner Zeit erzählt davon, in der Mitte der Erde, in Asien, erhebe sich ein Berg, der die Achse der Welt bildet, ein ruhender Pol im ewigen Kreisen, eine Eispagode, ein Schneejuwel. Um ihn herum entstanden die Berge und Kontinente, geboren aus der Tiefe der Erde. Aus ihm kommen die großen Flüsse, die sich in die weiten Ebenen Asiens ergießen. In der heiligen Mitte der Welt waltet Ruhe. Um diese Mitte dreht und bewegt sich alles.

Eine Pilgerreise zu diesem Berg ist für die Gläubigen ein erhabenes Ziel, oft das Ziel ihres Lebens. Sie nahmen und nehmen unsägliche Mühen in Kauf, um sich diesem heiligen Zentrum der Erde zu nähern. Unter den heiligen Bergen der Welt gilt der Kailash als der heiligste, als der Berg der Berge. Der Kangrinpoche, wie er tibetisch heißt, ist für die Buddhisten, für die Hindus, für die Jains und Bönpos, die Anhänger der regionalen Urreligion, seit tausenden von Jahren der Mittelpunkt des Universums, das Zentrum der Erde, die Achse der Welt.

Der Kailash ist 6 714 Meter hoch und bildet den höchsten Punkt auf dem Dach der Welt. Man nähert sich dem Kailash aus der Tiefe des indischen Subkontinents. Meist beginnt die Reise in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Hat man die Himalayapässe überschritten, folgt man dem Lauf des Tsangpo, der später Brahmaputra heißt und der ganz Tibet durchfließt und am Kailash seinen Ursprung hat. Das Land ist groß und weit, gesäumt von Bergketten, die über 8 000 Meter hoch aufragen. Die Luft ist dünn und klar.

Die Tibeter leben einsam und weit verstreut. Das Dach der Welt ist dünn besiedelt. Hunderte von Kilometern staubiger Straßen ziehen sich hin von Siedlung zu Siedlung. Das Licht wechselt schnell. Düstere Stimmung weicht greller Sonne, die intensive Farben hervorzaubert. Eine große Stille liegt über der Landschaft. Das Zeitgefühl löst sich langsam auf und macht dem ruhigen Rhythmus von Tag und Nacht Platz. Man gerät in den Sog einer unwirklich erscheinenden Welt.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel zu „Kailash – Schneejuwel im Himalaja“ in der Ausgabe des Pilger-Magazins Februar 2017.

Von: Michael Albus
Februar 2017

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